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fabrik Company & Jess Curtis/Gravity (USA)
fallen
Bild: fallen
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Tanztheater für 5 TänzerInnen und 1 Cellisten

Physikalisch betrachtet ist das Fallen ein Moment des Ungleichgewichts, in dem sich Kräfte sammeln, um zur Ruhe zu kommen oder sich in einem Akt der Zerstörung zu entladen.

Phantasien kreisen um Liebe und Tod, Kampf und Hingabe. Die Sehnsucht nach Kontrollverlust und Grenzüberschreitung, die Gier nach dem Moment vor und nach dem Fallen treibt an und bewegt. Andere beobachten, abwarten, fallen lassen. Das Spielen mit der zwischenmenschlichen Schwerkraft birgt die Macht der Zerstörung und der Selbstzerstörung. Am eigenen Leib die Geschwindigkeit und Beschleunigung erfahren, den Aufprall ahnen, sich wiederfinden nach dem Fall. Die Wahrnehmung verlangsamt sich mit dem Wachsen der Geschwindigkeit, mit dem Abnehmen der Zeit vor dem Aufprall.

Zwischen energiegeladener Bewegung und stiller Theatralik bewegen sich Szenen, die das Fallen als Ausgangspunkt haben. Melancholisch und manchmal morbide entwickelt sich eine Dramatik, die ein fallendes Ei mit einem gebrochenen Herzen verbindet, um gemeinsam aus dem Rahmen zu fallen.

Ausgezeichnet mit:
Fringe First Award 2002 (Edinburgh)
Isadora Duncan Award 2002 (San Francisco) für Jess Curtis


PRESSESTIMMEN

Es ist ein atemberaubendes Tanztheaterstück, das durch die reine Ausdruckskraft der Form besticht. Gefallen? Ich bin hingerissen.
Sundayherald, Ellie Carr - August 2002

Es ist ein wunderschönes, unvergessliches Stück, gezeichnet durch ein Gefühl von Verlust - weil wir zu oft zu fliegen und den Rausch der Heiterkeit, die den letzten Fall begleitet, vergessen. Ja, ich bin ihm verfallen. Hals über Kopf.
The Guardian, Lyn Gardner - August 2002

In Fallen wagen der amerikanischer Choreograph Jess Curtis und seine deutschen Mitstreiter, die fabrik Potsdam, einen gelungenen Sprung in den Raum zw. körperlichem Einsatz und metaphorischen Bildern: das Ergebnis ist ein intelligentes, bildreiches Tanztheaterstück, das einen beim Zuschauen hinreißt, um im Gedächtnis haften zu bleiben und uns über unser tägliches Verhalten nachdenken zu lassen.
The Herald, Mary Brennan - August 2002

Fallen ist eine Schönheit, ein Kunstwerk. Es kreist um das, was uns hinunterzieht und überrascht uns, indem es uns zum Abheben bringt.
The Scotsman, Chloe Veltmann - August 2002

Himmlisch. Fallen ist ein Bewegungswunder.
San Francisco Bay Guardian, Sima Belmar - Februar 2002

Es gibt Aufführungen, nach denen wünscht man sich, es würde nicht geklatscht. Und das nicht etwa, weil es einem wieder einmal nicht gefallen hat. Im Gegenteil. Da hat uns etwas berührt und der Resonanzraum Seele verlangt danach, dieses Etwas in sich nachklingen lassen zu dürfen .(...) So erging es mir zur Uraufführung des Tanztheaters "fallen". (...) Bleibt zum Schluss nur das Resümee: Unbedingt ansehen!
Potsdamer Neueste Nachrichten, Frank Jast, Dezember 2001

Mit minimalen Details aus Schauspiel, Zirkus und Tanz schafften Curtis und seine Darsteller ein wundersam ästhetisches Tableau aus Widerstand und Hingabe, Liebe und Tod. Definitiv eine Bereicherung für Berlin.
Berliner Morgenpost, Andrea Philippi, Januar 2002

Die Konzentration auf das Gleichgewicht und die Schwerkraft stehen im Mittelpunkt dieser durchaus spannenden Performance.
Märkische Allgemeine Zeitung, Maja Stark, Dezember 2001


CREDITS

Choreographie: Jess Curtis
Tanz: Sabine Chwalisz, Anise Smith, Sven Till, Wolfgang Hoffmann und Jess Curtis
Musik: Matthias Herrmann
Kostüme: Christophe Linéré
Licht: Marco Wehrspann

Eine Koproduktion von Artblau (Braunschweig), ODC Theater (San Francisco) und der fabrik Potsdam.


TECHNISCHE DATEN

Dauer: 65 min
Die Texte können in Englisch, Deutsch oder Französisch gesprochen werden
Raumbedarf: Breite 9 m, Tiefe 9 m, Höhe 4 m


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